Interaktiv · 6 DOF · Monte-Carlo · IEA Wind Task 19

Eiswurf-Simulator

Variieren Sie die Parameter einer Windenergieanlage und sehen Sie, wie weit ein Eisfragment unter realistischen Randbedingungen fliegen kann. Die Berechnung folgt der ballistischen Methodik aus IEA Wind Task 19 — als 6-DOF-Punktmassenmodell mit quadratischem Luftwiderstand, RK4-Integration und frei einstellbaren Parametern.

Aufsicht (Trefferpunkte um die Anlage)

±200 m

Seitenansicht (letzte Trajektorie)

Wurfweite —
0
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— m
— m
— m
— J

Wie funktioniert der Simulator?

6 DOF — Zustandsvektor

Jedes Eisfragment wird als Punktmasse mit sechs Freiheitsgraden modelliert: Position (x, y, z) und Geschwindigkeit (vx, vy, vz). Die Bewegungsgleichungen werden mit einem Runge-Kutta-4-Verfahren bei Δt = 0,01 s integriert, bis das Fragment den Boden erreicht.

Abwurfkinematik

Die Anfangsgeschwindigkeit ergibt sich aus der Rotorbewegung: tangentiale Geschwindigkeit vt = ω · r am Abwurfpunkt, wobei ω aus der Drehzahl und r aus der Radialposition entlang des Blatts folgt. Der Azimutwinkel θ bestimmt die Richtung — tangential nach oben bei θ = 0°, horizontal bei θ = 90°.

Luftwiderstand

Quadratischer Luftwiderstand mit Fd = ½ · ρ · Cd · A · |vrel, wobei vrel die Relativgeschwindigkeit zur Luft ist. Querschnittsfläche A wird aus der Masse über die Eisdichte ρEis = 917 kg/m³ als kubisch geformtes Stück abgeschätzt.

Monte-Carlo

Im MC-Modus werden für jedes Fragment Masse (log-normal), Cd (uniform 0,5–1,2), Azimutwinkel (uniform 0–360°), Radialposition (gewichtet zur Blattspitze) und Windrichtung zufällig gezogen — entsprechend den Verteilungen aus Task 19. 500–2000 Schüsse genügen für eine erste Trefferdichte­abschätzung.

Hinweis: Dieser Simulator ist ein didaktisches Werkzeug zur Veranschaulichung der Methodik. Für ein verbindliches Gutachten setzen wir validierte Modelle mit standortspezifischen Wind- und Vereisungsdaten, Wind-Shear-Profilen und realistischen Eisfragment-Verteilungen ein.